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Emden

 

Emden, Emder Zeitung, Henrike Hohmeyer
12.12.2013
 

Ein Hochzeitsdatum von besonderer Bedeutung

Christa Bartsch und Rino Di Paterniano wählten den11.12.13 nicht nur, weil das Datum leicht zu merken ist.

Von weit her: Fast 600 Kilometer fuhren Christa Bartsch und Rino Di Paterniano für die Trauung auf dem Emder Feuerschiff. In ihrem ersten gemeinsamen Urlaub vor zwölf Jahren hatten sie hier gemeinsam einen Kaffee getrunken.

Den 11.12.13 kann man sich gut merken. Wenn es um die Wahl des Hochzeitsdatums geht, soll das ja - vor allem für Männer - ein wichtiges Kriterium sein. Kein Wunder also, dass sich gestern auch in Emden außergewöhnlich viele Paare trauen ließen.

Auch Christa Bartsch und Rino Di Paterniano gaben sich auf dem Feuerschiff im Delft das Ja-Wort. Eigens für die Trauung waren sie aus dem fast 300 Kilometer entfernten Lage im Lipperland angereist.

„Einprägsam ist das Datum auf jeden Fall. Aber für uns hat es noch viel mehr Bedeutung”, sagte Christa Bartsch am Tag vor der Trauung. Dann erklärte die 53-Jährige Zusammenhänge zwischen Zahlen und Begebenheiten, die Zweifel aufkommen lassen, ob das noch Zufall sein kann, oder ob vielleicht doch so etwas wie Schicksal die Hände im Spiel hatte: Christa Bartschs Geburtstag liegt im November, dem elften Monat im Jahr. Der elf Jahre ältere Rino Di Paterniano wurde im Dezember geboren, also im zwölften Monat. Die Beiden sind jetzt seit 13 Jahren ein glückliches Paar.

 „Als wir gesehen haben, wie gut das alles in diesem Datum vereint ist, haben wir uns ganz spontan entschlossen, zu heiraten”, sagte Bartsch. Zuerst hätten die beiden einen Trauort in Hamburg ins Auge gefasst, denn „nordisch und nautisch” sollte es auf jeden Fall sein. Als dort kein Termin mehr frei war, erinnerten sich Bartsch und Di Paterniano an ihren ersten gemeinsamen Urlaub vor zwölf Jahren.  „Wir waren damals in Greetsiel und machten einen Tagesausflug nach Emden. Die Stadt hat uns total gut gefallen”, erzählte Bartsch.

Auch das Feuerschiff betraten die beiden Weitgereisten gestern nicht zum ersten Mal. „Wir haben damals einen Kaffee an Bord getrunken.” In ihre Hochzeitpläne hatten die beiden Kurzentschlossenen nur Di Paternianos Söhne eingeweiht. „Freunde und Familie ahnen nichts”, verriet Bartsch. In kleinem Kreise werde aber auch zu Hause noch einmal gefeiert. Nach der Trauung gab es in Emden noch ein feierliches Mittagessen, dann ging es frischvermählt zurück nach Lage.

 

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